Montag, 22. Januar 2018

Rezension: Tote trinken keinen Whisky

Ein neuer Fall für Pippa Bolle
von Auerbach & Keller, erschienen bei List.


Erschienen am 12.09.2014
Taschenbuch, Broschur
448 Seiten
ISBN-13 9783548611174

Beschreibung laut Verlag
Flüssiges Gold, Dudelsäcke und wilde Landschaften – darauf freut sich Pippa Bolle, als sie die Einladung ihrer Freunde Duncan und Anita zur Hochzeit auf die schottische Halbinsel Kintyre annimmt. Im Gepäck hat Pippa das perfekte Hochzeitsgeschenk: Sie hütet Duncans Whiskybrennerei während der Flitterwochen des Brautpaares – bis ihre romantischen Vorstellungen mit der Realität kollidieren und die Ereignisse so stürmisch werden wie das Novemberwetter. Zwischen Leichen und schottischen Flunkereien lernt Pippa viel über alte Bräuche und neue Freundschaften.

Rezension
Pippa Bolle und ihr Bruder Freddy sind zur Hochzeit ihrer Freunde Duncan und Anita eingeladen und zwar auf die schottische Halbinsel Kintyre. Alle vorab anreisenden Freunde sollen dem Brautpaar - statt Geschenken - einen kleinen Dienst erweisen. So sind auch Pippa und Freddy gespannt auf ihre Aufgabe und freuen sich auf ihre Zeit in der wunderschönen Umgebung.

Allerdings geschieht während der Überfahrt ein... Unfall. Eine Frau fällt über Bord und ertrinkt... nicht gerade der perfekte Einstieg zu dieser Reise... aber... so etwas kann ja mal passieren....

Doch auch vor Ort sieht nur auf den ersten Blick alles wundervoll aus. Das Duncan nun die Leitung der Familienwhiskybrennerei übernommen hat, scheint nicht jedem zu gefallen - so ganz und gar nicht. Und als dann noch...

Fazit
Dieses hier ist der fünfte Fall für Pippa Bolle und dieses Mal geht es nach Kintyre - hachz - ja, genau: auf die schottische Halbinsel von der schon Paul Mc Cartney in seinem Lied 'Mull of Kintyre' schwärmt - ich kann Euch sagen: dieses Lied schwebte mir während des Lesens die ganze Zeit durch den Kopf!

Man merkt den beiden Autorinnen die Liebe zu dem Land durchweg an - am liebsten würde ich sofort einen Schottland-Urlaub buchen - am besten eine Rundreise durch das ganze Land und wenn ich da schon mal bei wäre - direkt mit Besuch sämtlicher Whiskybrennereien :0)
(Ich gebe zu, dass ich durch dieses Buch wirklich Lust habe, mal einen schottischen Whisky zu probieren - bisher habe ich nur mal an einem Irischen genippt - kommt auf meine To-Do-Liste.)

Der Fall, um den es geht, ist recht umfangreich und Pippa spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle, aber trotzdem fand ich die Geschichte ganz spannend. Pippas ... Eroberung hat mir zwar nicht ganz so gefallen... also, das Miteinander und das Drumherum, aber dafür hab ich mich schockverliebt in Laddie Blackbeard - ein riesiger Kater, der für Duncans Brennerei arbeitet - herrlich!

Die Schreibe der beiden Autorinnen ist - wie gewohnt - leicht und fluffig zu lesen. Wie gewohnt, weil hinter  'Auerbach & Keller'  Ute Mügge-Lauterbach und Brenda Stumpf stecken. Und diese Frau Keller ... also Frau Stumpf ... das ist nämlich die Lotte Minck - die Autorin der Loretta-Luchs-Romane... Ihr seht also... :0)

Ich bin gespannt, wie es in 'Des Katers Kern' weitergeht!

Reihenfolge
Unter allen Beeten ist Ruh
Dinner for one, murder for two
Tote Fische beißen nicht
Ins Gras gebissen
Tote trinken keinen Whiskey
Des Katers Kern
Tödlicher Bienenstich - erscheint am 09.03.2018 

Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension: Grace & Frankie

Staffel 1

 

Synopse
Seit Ewigkeiten liegen Grace (Jane Fonda) und Frankie (Lily Tomlin) im Klinsch miteinander. Aber ihre Beziehung ändert sich urplötzlich, als sie erfahren, dass ihre Ehemänner Robert (Martin Sheen) und Sol (Sam Waterston) sich ineinander verliebt haben und sich scheiden lassen wollen - damit sie heiraten können! Die Welt der beiden Frauen fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen und beide haben auf einmal nur noch einander.

Rezension
Grace und ihr Mann Robert sind nun schon seit 40 Jahren verheiratet. Genau so lang, wie ihre Freunde Frankie und Grace. Als die Männer ihre Frauen zu einem Abendessen einladen, um etwas anzukündigen, rechnen die Damen damit, dass sich die Beiden endlich zur Ruhe setzen wollen. Schließlich sind die vier schon um die 70 Jahre alt - es wäre also wirklich Zeit....


Doch dann kommt es doch anders... und zwar ganz anders. Nach einem hervorragendem Essen kommen die Männer zu ihrer Ankündigung: Robert und Sol haben seit 20 Jahren eine Affäre - miteinander - und nun möchten sie gerne heiraten. BOOOMM - Überraschung! Und nein, dabei handelt es sich nicht um einen Scherz.


So stehen Grace und Frankie auf einmal da - nach all den Jahren - ohne etwas geahnt zu haben - das schweißt zusammen? Vielleicht... den eigentlich stehen sich die Karrierefrau Grace und die esoterische Künstlerin Frankie nicht wirklich nah... aber in so einer Situation...

Fazit
Was für eine tolle Serie! Natürlich sind Gefühle wie Trennungsschmerz, Verlustangst, Einsamkeit etc. kein Grund zur Fröhlichkeit, aber wie herrlich ist man hier diese ... beängstigenden Themen feinfühlig und humorvoll angegangen. Dabei kommen auch Sachen, wie Cyalis oder... halt Probleme, die oft gerade ältere Menschen häufiger erleben müssen... zur Sprache


Dazu kann man noch Vollblutschauspieler bei ihrer Arbeit... nein, bei ihrer Leidenschaft zusehen. Einfach nur großartig - egal ob Jane Fonda als Grace, Lily Tomlin als Frankie, Sam Waterston als Sol und Martin Sheen als Robert (was sein 'Two-and-a-Half-Man' - Sohn Charlie wohl zu dieser Rolle gesagt hat? ;0)


Mir hat diese Serie bisher sehr gut gefallen - von daher werde ich gleich mal mit der zweiten Staffel starten - freu mich schon darauf und bin gespannt, wie es weitergeht!

Viele Grüße von der begeisterten Numi

Dienstag, 16. Januar 2018

Rezension: Die Schöne und das Biest


Disney
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: ca. 124 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch - Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 - 2,40:1
Anzahl Disks: 1

Synopsis
Eine Fee verwandelt einen hartherzigen Prinzen zur Strafe in ein Biest und mit ihm alle Schlossbewohner in lebende Haushaltsgegenstände. Dieser Bann kann nur durch die Liebe eines Mädchens gebrochen werden. Doch als sich die schöne und kluge Belle eines Tages in sein Schloss verirrt, denkt das uneinsichtige Biest überhaupt nicht daran, sich liebenswert zu verhalten. Damit sich die beiden näher kommen, stellen die verwunschenen Diener das ganze Schloss auf den Kopf.

Der Kerzenleuchter Lumiere geht mit viel Charme über die Einwände der überkorrekten Standuhr Herr von Unruh hinweg und sorgt mit der herzensguten Teekanne Madame Pottine dafür, dass Belle sich im Schloss so richtig wohl fühlt. So wird aus einem einfachen Abendessen ein farbenfrohes Fest und Belle erkennt, dass das Biest gar nicht so schrecklich ist. Aber wird das Biest noch rechtzeitig ihre Liebe gewinnen, bevor das letzte Blatt der magischen Rose fällt und die Schlossbewohner für immer verwandelt bleiben?

Rezension
Ein eitler selbstverliebter Prinz zieht sich durch seine Hartherzigkeit den Zorn einer Fee zu. Sie verflucht ihn und sein gesamtes Schloss inklusiver aller Bediensteten. Er soll fortan als Biest leben und sollte es ihm nicht gelingen, binnen einer bestimmten Frist, die Liebe zu finden, so soll es in alle Ewigkeit so bleiben.

Belle, ein junges Mädchen, wohnt mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf. Sie träumt von der großen weiten Welt, versinkt in Büchern und wehrt regelmäßig die Annäherungsversuche des Dorfgigolos ab. Doch dann geschieht ein Unglück und dieses führt sie direkt zu dem verfluchten Schloss....

Fazit
Die Schöne und das Biest.... hachz... natürlich kenne ich die Zeichentrickverfilmung von Disney. Ja, ich war auch ein-, zweimal in dem Stage-Entertainment-Musical. Von daher musste ich mir diese Realverfilmung natürlich auch ansehen, ist klar oder?! ;0)

Und auch hier wird gesungen und getanzt - sogar die altbekannten Lieder. Der Text passte zwar nicht wirklich synchron zu den Lippenbewegungen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob mir eine Neuauflage besser gefallen hätte. Bei dem Trickfilm ist mir das damals nicht aufgefallen und beim Musical ... hüstel... da wurde halt nicht synchronisiert.


Emma Watson (Harry Potters Hermine) als Belle hat mir sehr gut gefallen - die Rolle passt einfach zu ihr. Dan Stevens war... ja.... halt ein gutgemachtes Biest... Luke Evans als Gaston war richtig schön unsympathisch. Was soll ich jetzt zu den vielen anderen sagen - ohne etwas zu verraten....mmmm....



Also mal angenommen, die Geschichte würde gut ausgehen und der Fluch würde aufgehoben werden, dann könnte man vielleicht davon ausgehen, dass Disney den ein oder anderen Schauspieler aus dem Hut zaubern würde. Sollte es aber anders ausgehen... dann würden die Bediensteten ja weiterhin verflucht bleiben und sehen - dank Disney/Pixar - weiterhin bezaubernd aus....
Kann ich doch so sagen oder? :0)


Also: Wer Märchen, Gesang und auch ein wenig Kitsch mag, der sollte sich den Film ansehen. Schon alleine die Tricktechnik (nennt man das heute auch noch so?) ist hervorragend - und zwar so, dass der Film halt auch ab 6 Jahren geeignet ist. Ich werde jetzt die nächsten Tage den einen oder anderen Ohrwurm summen und ich freu mich auch schon auf den zweiten Film aus dieser Box.

Aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein anderes Mal erzählt werden...
:0)

Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 10. Januar 2018

Rezension: Kommissar Maigret



Erschienen am 09.01.2017
Polyband
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 2 x ca. 90 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch - Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch
Bildformat: 16:9, 1.78:1
Anzahl Disks: 1

Synopsis
Montmartre, Paris. Ein Serienmörder treibt auf den Straßen sein Unwesen. Fünf Frauen sind bereits tot, und die Bewohner trauen sich nicht mehr, nach Anbruch der Dunkelheit aus dem Haus zu gehen. Die Zeitungen sind voll von Spekulationen. Und Kriminalkommissar Maigret ist ohne jegliche Spur unter großem Druck …
So beginnt der erste Film "Die Falle" der neuen Drama-Reihe nach dem Krimi-Roman "Maigret stellt eine Falle" von Georges Simenon. Es ist eine Geschichte, in der der Detektiv alles riskiert – seine Karriere, seinen Ruf und sogar das Leben seiner Kollegen –, um den Schuldigen zu finden. Kann er den Mörder fassen, bevor er erneut zuschlägt?
Im zweiten Film „Ein toter Mann“ nach dem Roman "Maigret uns sein Toter" geht es um den Mord an einem Spieler mit Verbindungen zu einer brutalen Bande aus Tschechoslowakei, deren Mitglieder reiche Pariser berauben und umbringen.


Rezension
Paris - Kommissar Maigret und sein Team ist zuständig für Mordermittlungen. Und davon gibt es  natürlich so einige...

In 'Die Falle' bekommen sie es mit einem Serientäter zu tun, der des Nachts Frauen auf offener Straße ermordet. Die Bevölkerung hat Angst, Frauen trauen sich nicht auf die Straße, die Presse bedrängt die Polizei zusätzlich - Maigret und sein Team arbeiten unter Hochdruck und riskieren dabei ... vielleicht sogar zu viel.

In 'Ein toter Mann' bekommt es die Polizei mit einer brutalen Bande zu tun, die Bauernhofe überfällt und die Bewohner auf brutalste Art tötet. Maigret soll den leitenden Ermittler mit seiner Mannschaft unterstützen, allerdings hat er noch einen anderen Fall der ihn beschäftigt. Ein Spieler... ein liebenswürdiger Mann, der mit seiner Frau ein kleines Restaurant betrieb, wird ermordet aufgefunden. Sein Chef möchte diesen Fall einfach abschließen, doch Maigret sieht das ein wenig anders...

Fazit
Mister Bean als Kommissar Maigret? Was soll das sein? Slapstick löst Kriminalfälle? Oh nein - aber ganz und gar nicht. Denn nicht Mister Bean spielt hier den Kommissar Maigret sondern Rowan Atkinson - ein wirklich guter Charakterdarsteller. Ich gebe zu: das hat mich richtig überrascht und das absolut positiv.


Kommissar Maigret aus der Feder von Georges Simenon ist ein eher ruhiger, einfühlsamer Vertreter und genau das spielt Rowan Atkinson - ruhig, intelligent, ein Hauch Traurigkeit ob des menschlichen Bösen, hartnäckig, wenn er eine Spur hat, bis zum Ende - egal, wie es ausgeht und was dafür getan werden muss. Hut ab - wirklich klasse umgesetzt - ja auch inklusive Hut und Pfeife.


Unter anderem gefiel mir auch Shaun Dingwall (Doctor Who: Vater von Rose Tyler) als Inspektor Janvier, Lucy Cohu (Broadchurch) als Madame Maigret, David Dawson als Verdächtiger und ja - auch Fiona Shaw (Harry Potter - Mrs Dursley) spielt auch hier wieder hervorragend ihre Rolle und ja, ich hätte ihr gerne wieder den Hals ein wenig umgedreht - auch dieses Mal ;0)


Mir haben die beiden Teile sehr gut gefallen. Spannend, ruhig, tolle Schauspieler, stimmige Atmosphäre, passende Ausstattung und Drehorte - ich bin gespannt auf Staffel 2!

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 2. Januar 2018

Rezension: Lucifer

Staffel 1 + 2


Erschienen am 26.10.2017
Warner Home Video
FSK: ab 12 Jahren
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
Untertitel: Französisch, Niederländisch
Bildformat: 16:9, 1.78:1
Anzahl Disks: 3

Synopsis
Lucifer ist gelangweilt und unglücklich als Herr der Hölle. Er hat seine Herrschaft aufgegeben und sich in die City of Angels zurückgezogen, wo er sich einigen seiner Lieblingsdinge widmet: Wein, Weib und Gesang. Als eine schöne Popsängerin vor seinen Augen brutal ermordet wird, erwacht etwas in ihm - zum ersten Mal in etwa 10 Milliarden Jahren. Ist er tatsächlich fähig, menschliche Gefühle zu haben? Der Gedanke daran allein verstört ihn und auch seine beste Freundin und Vertraute, Mazikeen (alias Maze). Der Mord zieht die Aufmerksamkeit der LAPD-Detektivin Chloe Dancer auf sich. Während sie an der Aufklärung des Mordes arbeiten, wird Lucifer von Chloes grundlegender Güte schockiert. Da er an die absolute Abgründe der Humanität gewöhnt ist, beginnt er sich zu fragen, ob vielleicht doch noch Grund zur Hoffnung ist. Vielleicht hat jeder eine Chance auf Erlösung. Selbst der Teufel.

Rezension
Der Teufel hat einfach keine Lust. Jahrtausend ein, Jahrtausend aus - immer nur in der Hölle, immer der gleiche Job und das nur, weil er es sich mit seinem Vater... - also mit Gott - verscherzt hat und der ihn aus dem Himmel rausschmiss.

Aber jetzt reicht es ihm. Er lässt die Hölle Hölle sein und zieht sich auf die Erde zurück und zwar nach Los Angeles - die Stadt der Engel (wohin auch sonst) und eröffnet als Lucifer Morningstar einen Club und genießt das... Leben mit Wein, Weib und Gesang.

Doch dann wird er Augenzeuge eines Mordes und etwas in ihm erwacht... Gefühle? Nein, das kann ja nicht sein.... oder? Als LAPD-Detektiv Chloe Decker sich an die Ermittlungen macht, hilft Lucifer - ungefragt - auf seine... Art und Weise den Fall zu lösen. Tja und dabei Entdeckt er seine Leidenschaft für diese Form der Beschäftigung und schon hat Chloe ihn auch forthin am Hals...äh... an ihrer Seite!

Fazit
Zunächst habe ich um diese Serie ja einen Bogen gemacht. Irgendein Schönling spielt den Teufel auf Erden - och nö - das ist doch nix für mich. Aber ürgendwie ist meine Fernbedienung dann doch mal an der ersten Folge hängengeblieben.... und dann kam die zweite... und die dritte - tja und nu habe ich mir die ersten beiden Staffeln angesehen :0)


Ich gebe hiermit offen zu: Die Serie ist definitiv doch was für mich! Die Story ist wirklich mal was anderes. Natürlich sind die Fälle des LAPD das, was man auch in anderen Serien zu sehen bekommt, aber das drum herum mit dem Teufel und seiner... Familie inklusive der entsprechenden Probleme (ja auch da rieselt der Ärger an allen Ecken) - das hat schon was.


Dazu bin ich begeistert, wie Tom Ellis sein Rolle als Lucifer spielt und ich nehme das mit dem Schönling zu 100% zurück mit einer dicken Entschuldigung! Mir gefallen z.B. auch David Bryan Woodside als Gottes Erstgeborener Amenadiel oder Rachael Harris als Lucifers Psychotherapeutin (ja - auch der Teufel hat es nicht einfach) sehr gut!

Diese Serie macht mir genau so viel Spaß wie z.B. Castle - halt nur mit einem... himmlisch-höllischen Hintergrund. Spannend, humorig und absolut kurzweilig - ich freu mich schon darauf, wenn es weitergeht. Meine beiden Daumen sind auf jeden Fall oben!

Viele Grüße von der Numi,
die den Teufel jetzt auch mal mit anderen Augen sieht ;0)

Freitag, 29. Dezember 2017

Rezension: Küstenstrich

von Benjamin Cors, erschienen im dtv-Verlag.


Erschienen am 10. Februar 2017
Taschenbuch
382 Seiten
ISBN 978-3-423-21670-8

Beschreibung laut Verlag
»Konnte er, Nicolas Guerlain, wieder als Personenschützer arbeiten ...?«
Drei Warnungen innerhalb einer Woche am Zaun eines exklusiven Anwesens in der Normandie. Der
Bedrohte: ein Adliger mit Kontakten zur französischen Regierung. Sein künftiger Beschützer: Nicolas Guerlain, ehemaliger Staatsbediensteter und einer der besten Personenschützer des Landes.
Sein neuer Auftrag führt den charismatischen Nicolas Guerlain abermals in die Nähe seiner Heimatstadt Deauville. Doch noch bevor er die Bekanntschaft seiner Schutzperson machen kann, stößt er auf eine Leiche.

Rezension
Zwei Jahre ist es nun her. Zwei Flüchtlingsmädchen träumen einen Traum und dieser heißt Piccadilly Circus. Dort möchten sie hin. Dort wird alles besser werden. Dort wird ihr Leben
endlich so werden, wie sie es sich schon immer gewünscht haben.
Doch dann kam alles anders...

Heute. Eigentlich ist Nicolas Guerlain noch nicht wieder diensttauglich... eigentlich...
Als der Comte de Tancarville allerdings Morddrohungen erhält, ändert sich die Lage schlagartig und schon findet sich Nicolas auf dem Weg in seine alte Heimatstadt Deauville wieder. Doch noch bevor er Kontakt mit seiner neuen 'Schutzperson' aufnehmen kann, findet er ein Mordopfer. Ein Zufall? Existiert eventuell ein Zusammenhang?

Fazit
Nur aus Versehen bin ich über diesen zweiten Fall von Nicolas Guerlain gestolpert - ja, manchmal muss man einfach mal Glück haben. Zuerst dachte ich.... was für ein merkwürdiger Stil... die Schreibweise kommt ruhig daher... ein Hauch surreal... spannend.... packend....aufwühlend.... mit Nachhall - also einfach ausgedrückt: ich war begeistert!

Ich liebe ja auch die Krimis von Fred Vargas. Egal ob es dabei um Kommissar Adamsberg - einen Wolkenschaufler - oder um die drei Evangelisten und Kommissar Kehlweiler mit seiner Kröte geht. Ich habe ihre Bücher alle verschlungen und dieses Buch um Nicola Guerlain erinnert mich an ihren Stil.

Von daher haben es Teil 1 und 3 dieser Reihe von Benjamin Cors es gar nicht auf meine Wunschliste geschafft - nö, sie sind direkt in Papierform ins Haus geflattert und ich freu mich schon richtig darauf herauszufinden, ob die Serie hält, was ich mir davon verspreche - ich bin gespannt!

Reihenfolge
Strandgut
Küstenstrich
Gezeitenspiel

Viele Grüße von der begeisterten Numi

Montag, 18. Dezember 2017

Rezension: Der kleine Lord


VÖ-Datum:27.10.2017
FSK:6
Laufzeit:ca. 171 Minuten (6 Folgen)
Bildformat:4x3 (Full Frame)
Sprache:Deutsch
Dolby Digital 2.0

Englisch
Dolby Digital 2.0
Ländercode:2
Anzahl Discs:2

Synopsis
Der kleine Cedric Errol lebt mit seiner verwitweten Mutter in bescheidenen Verhältnissen, als eines Tages ein Abgesandter seines Großvaters, dem Earl of Dorincourt, bei ihnen vor der Tür steht. Da inzwischen all seine Söhne verstorben sind, wünscht Cedrics Großvater nichts mehr, als dass sein Enkel zu ihm nach England kommt, damit er als Erbfolger auf Schloss Dorincourt eine standesgemäße Erziehung erhält ...

Rezension
Cedric Errols Leben veränderte sich von Grund auf. Gerade noch lebt er zusammen mit seiner Mama in eher bescheidenen Verhältnissen. Und plötzlich taucht ein Abgesandter seines Großvaters, des Earls of Dorincourt, auf. Cedric ist der rechtmäßige Erbe und der Earl bittet ihn, zu ihm nach England zu kommen um dort seinen Platz als Lord Fauntleroy anzunehmen.

Cedric ist zwar traurig darüber seine Freunde verlassen zu müssen, aber andererseits freut er sich auch schon mächtig darauf, seinen Großvater kennenzulernen. Dass die Wünsche des Earls nicht auch seine Mutter einbeziehen ahnt er noch nicht...

Fazit
Was wäre die Weihnachtszeit ohne den kleinen Lord? Stümmt - geht irgendwie gar nicht :0)

Normalerweise schaue ich mir natürlich die Verfilmung mit Alec Guinness als Earl von Dorincourt und Ricky Schroder als Cedric an, aber dieses Mal bin ich über diesen 6-Teiler gestolpert, der mit ca. 171 Minuten über eine Stunde mehr zu bieten hat, als die andere Version. Und wer kann dazu schon nein sagen) - 72 Minuten mehr von dieser schönen Geschichte - da bin ich dabei!!!


Und was soll ich sagen... Natürlich ist George Baker als Earl nicht Guinness. Aber das muss er auch nicht. Er spielt die Rolle etwas... weniger aristokratisch, dafür mehr ... mürrisch, aber gut! Michael Benz als Cedric hat eine noch urksigere Frisur als Schroder, aber auch er spielt seine Rolle als lieber, netter Junge sehr gut!


Die Geschichte ist ähnlich dem 'Original', die Ausstattung und die Drehorte passen sehr gut und wie gesagt: 72 Minuten mehr - das lohnt sich einfach!

Für mich wird dieser Sechsteiler jetzt neben der ... normalen Version und '3 Nüsse für Aschenbrödel' mit in die Weihnachtszeit eingebaut - wat mut, dat mut ;0)

Viele Grüße von der Numi