Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Acedias Traum

Ein Roman von Henning Schöttke aus dem Stories & Friends Verlag.


Inhalt
Acedia ist eine erfolgreiche Journalistin. Ihr Traum ist es, als Auslandskorrespondentin in New York zu arbeiten. Doch sie merkt weder, wie Ihre Familie leidet, noch schenkt sie eigenen Bedürfnissen genügend Aufmerksamkeit. Sie ignoriert ihre physischen Grenzen, für Muße und Schlaf fehlt die Zeit. Die Freundin aus Schultagen schafft, was sie nicht schafft. Anfang September 2001 tritt Petra eine Stelle in einer New Yorker Anwaltskanzlei an. Ein Büro im World Trade Center.... Acedias Traum.

Rezension
Ein Roman... naja... und der Inhalt... mmppff ... aber egal. 

Hab ja mittlerweile gelernt, das jede Meinung, die man sich bildet nur ein
 Vorurteil ist. Man weiß ja nie alles über eine Sache oder ein Thema oder 
über einen Menschen und von daher ... Das gute ist, das man 
seine Meinung ja jederzeit ändern darf.

Also auch hier: Ran an das Buch !

 Acedia. Man lernt sie kennen als sie 17, vielleicht 18 ist. Aus der Sicht von 
anderen. Man begleitet sie durch einen Teil ihres Lebens (25 Jahre) und die 
Sichtweise ändert sich im Laufe der Seiten auf ihre Eigene. Gut gemacht!

Ihr groooßer Traum, als Auslandskorrespondentin in New York zu arbeiten
begleitet sie von Anfang an. Um ihn dreht sich Ihr Leben. Um ihn zu erreichen
arbeitet sie hart, ist ehrgeizig und alles andere ist absolut zweitrangig.

Wie es so ist, kommt dann das Leben und zeigt einem nicht
nur, dass es am längeren Hebel sitzt, sondern das man selber gar keinen 
Hebel in der Hand hat. Frei nach dem Motto: So´ne lange Nase - ätsch!

Wie die meisten von uns, weiß ich ja auch aus eigener Erfahrung, das die 
Lebensplanung sich gerne mal eben in Luft auflöst. Von daher hab bin ich 
zwischendurch auch mal zum Schloßhund mutiert und hab ein bisserl geheult *hüstel*.

Was aus Acedias Traum wird, will ich natürlich nicht verraten,
aber mein Fazit ist: Gut das ich das Buch gelesen habe.
Es hat mir sehr gut gefallen. Es ist zum schmunzeln und zum weinen.

Es bestärkt mich. Natürlich darf man auch mal im dunkeln sitzen und weinen, 
jammern, mit den Zähnen knirschen und heulen. (Versprochen: Das mach ich auch.)
Aber dann sollte man die Kerze anzünden und sich am Licht erfreuen !

Ein schönes Buch, das sich lohnt gelesen zu werden!!!

Viele Grüße von der Numi

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