Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Das Puppenzimmer

von Maja Ilisch erschienen bei dot books.


Zum Inhalt:

„Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...  

Nun zu meiner Rezension:
Das Cover hatte mich ürgendwie angesprochen. Sah für mich spannend,
 aber auch unblutig aus und warum nicht mal etwas anderes ausprobieren?
(Lese ja sonst eher Krimis - blutige Thriller mag ich überhaupt nicht !)

Die ersten 200 Seiten hab ich recht flott gelesen. Gut geschrieben und ich
wollte absolut gern wissen, was es mit Florence und den Puppen auf
sich hat - und wer bzw. eher was sich hinter den Molyneux verbirgt. 
Man wird richtg in den Bann gezogen - sehr gut gemacht.

Aber leider läßt das Buch zum Ende hin ziemlich nach und der Schluß
hat nichts mit 'Pauken und Trompeten' oder sowas zu tun.
Kam mir eher so .... 'dumdidum - ende' vor !

War schon schade. Nach dem Anfang, hatte ich doch auf 'BESONDERES' gehofft.
Als ob ürgendwie die Luft raus war oder die Idee für den Schluß fehlte.
Ich bereue es nicht, es gelesen zu haben. Über die Hälfte war wirklich klasse
aber es fehlt einfach DAS Highlight.

Danke noch mal an Blog-dein-Buch und an dotbooks.

Viele Grüsse von der Numi

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