Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Die dunkle Villa

von Wolfgang Burger, erschienen im Piper-Verlag.


Inhalt
Als Kriminaloberrat Alexander Gerlach nach einem Sturz vom Rad wieder das Bewusstsein erlangt, erinnert er sich nur schemenhaft daran, von einem Mann gestoßen worden zu sein. War es Fred Hergarden, der sich selbst vor Tagen des Mordes an seiner Frau Vicky, einer jungen Schauspielerin, bezichtigt hatte? Deren Tod liegt jedoch bereits Jahrzehnte zurück, und damals deutete nichts auf einen Mord hin. Ist etwas dran an Hergardens spätem Geständnis? Welche Rolle spielte sein damaliger Freund Marcel Graf in der Geschichte, der heute ein berühmter Fernsehstar ist, und besteht tatsächlich ein Zusammenhang mit Gerlachs Unfall?

Rezension
Alexander Gerlach erwacht auf der Couch eines Ehepaares, die ihn vor
Ihrem Haus liegend gefunden hatten. Er ist wohl - ohne Helm - vom Rad
gestürzt  und war  für kurze Zeit bewußtlos. Leider kann er sich - beim 
besten Willen - an die letzten 20 Minuten vor seinem Sturz einfach 
nicht mehr erinnern. Dank einer dicke Gehirnerschütterung wird er 
für einige Tage zum Ausruhen und Erholen 'verurteilt'.

Wie kam es bloß zu dem Sturz? War da nicht jemand bei ihm?
Und hatte nicht kurz vorher jemand gestanden, den Mord an
seiner Frau begangen zu haben? Aber wer war das?

 Nur langsam und in Bruchstücken kehrt seine Erinnerung zurück. Ein 
Mann namens Fred Hergarden war in seinem Büro und bezichtigte sich selbst
seine Frau vor fast 30 Jahren umgebracht zu haben. Aber kann das sein ?
Als seine Frau starb, war er selbst im Ausland unterwegs .... oder?

Die alten Ermittlungsakten werfen noch mehr Fragen auf...
Die damaligen Ermittler (Frau Hergarden starb angeblich nach 
einem Unfall), schieden kurz nach dem Abschluß der Ermittlung 
aus dem Polizeidienst aus. Der Eine kaufte sich einen Ferrari und 
verunglückte kurz darauf tödlich, der Andere arbeitet als Bodyguard 
für den TV-Star Marcel Graf, der - zusammen mit seiner Frau - 
mit den Hergardens befreundet war und in dessen Haus sie wohnten.

Zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten ....
Gerlach steigt in die Ermittlungen ein.

Fazit
Ein richtig gut gemachter Krimi, mit einer in sich schlüssigen Geschichte. 
Obwohl es bereits der zehnte Fall für Gerlach ist, aber erst
mein Erster, kommt man problemslos zurecht. Die einzelnen
Charakter sind sehr gut beschrieben und es macht Spaß das Buch
zu lesen. Und das Beste ? Ich habe noch einen Fall von Gerlach hier :0)
Da freu ich mich schon drauf !

Viele Grüße von der Numi

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