Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Gnadenhof

von Jürgen Seibold erschienen im Piper-Verlag.


Inhalt
Ein Niedersachse im Allgäu
Das Museumsdorf in der Nähe von Memmingen bereitet sich auf einen anstrengenden Sonntag vor. Zahlreiche Vorführungen sollen vor allem Familien anlocken. Am Vorabend macht Museumspädagoge Ulrich Stadler bei seinem letzten Rundgang eine schauerliche Entdeckung: Im alten Uttenhof sitzen drei sehr lebensecht wirkende Figuren um den Esstisch. Erst fällt ihm nur auf, dass die Gestalten für das Ambiente zu modern gekleidet sind – dann sieht er das Blut am Boden.

Rezension
Vorab: Ein Krimi, wie er mir gefällt!

Da ich schon ziemlich oft meinen Urlaub im Allgäu verbracht habe,
ist der Griff zu einem Krimi aus dieser Region fast vorprogrammiert :0)

Kommisar Eike Hansen - ein gebürtiger Niedersachse - der seit nunmehr einem Jahr
bei der Kripo in Kempten arbeitet, ermittelt hier in seinem zweiten außer-
gewöhnlichen Mordfall. An seiner Seite zwei Kollegen aus dem Allgäu
 (Frau Fischer und Herr Haffmeyer), von denen zumindest einer ein etwas ....
bizzares Hobby pflegt.

Bei den Ermordeten handelt es sich um eine Familie aus einem der 
umliegenden 'einsameren' Dörfchen, in dem sich Hansen einquatiert, um die 
Ermittlungen vor Ort durchzuführen.

Mehr möchte ich nicht verraten :0)
Die Charaktere sind gut beschrieben - genau wie die Handlungsstränge und das 
Mit- bzw. Gegeneinander der einzelnen Personen - sehr gut zu lesen.
Im Ganzen war ich ziemlich neugierig, wie es weitergeht und wie sich
der Fall entwickelt - ist immer ein gutes Zeichen, wenn ich auch tagsüber
zu einem Buch greife und nicht nur vor dem Schlafen gehen !

Fazit
 Die Tage hab ich bei der lieben Kirsten von der Krümelmonster-AG einen 
Büchergutschein gewonnen und nun dürft Ihr raten, was ich mir ausgesucht habe :0)

Richtig - Der erste Fall von Hansen und Co ('Rosskur') hat sich schon 
auf den Weg zu mir gemacht !!! Meine Empfehlung habt Ihr.
;0)

Viele Grüße von der Numi

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