Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Moin

von Richard Fasten, erschienen im Ullstein-Verlag.


Inhalt
Hinterm Deiche liegt ne Leiche
Provinz-Polizist Boris Kröger hat es nicht leicht. Kaum geschieht im beschaulichen Altwarp am Oderhaff mal ein Mord, schon steht das Dorf Kopf! Von wegen Sonne, Strand und glasklare Beweisketten: In Altwarp herrscht Anarchie! Oma Machentut terrorisiert mit ihrem Rollator die Straßen, der einzige Fischer im Dorf stammt aus den Bergen Anatoliens, eine Krimi-Autorin sucht Inspiration und stachelt die Dorfbewohner auf. Dabei hat Boris mit dem Mord an seinem ehemaligen Schulkameraden genug zu tun. Hier an der Fast-Ostseeküste ist die Welt wirklich nicht mehr in Ordnung. Aber die stolzen »Hinterküstler« haben noch immer jedem Wetter getrotzt!
 Rezension
 Altwarp ist eine kleine Gemeinde, in der jeder jeden kennt (ob er will oder
 nicht). Der einzig aktive Polizist ist Polizeimeister Boris Kröger – der 
Kollege bereitet  sich eher schon mal auf seinen Ruhestand vor, indem er sein 
Haus baut und dienstlich nicht mehr zur Verfügung steht. Die Verbrechen des 
Ortes bestehen eigentlich eher daraus, dass nachts Autospiegel von mehreren
 Fahrzeugen abgebrochen werden.

Bis Krögers bester Freund Tarek (aus Anatolien und der einzige Fischer am Ort,
 weissu) versucht, ihn von seiner Seekrankheit zu heilen mit einem schönen Ausflug 
auf seinem Kutter. Währen Kröger ausgiebig über der Reling hängt, werden sie 
plötzlich von einer Yacht gerammt – deren Besatzung nur aus ein paar 
Ratten besteht. Aber wo ist der Bootsführer?

Kröger beginnt mit den Ermittlungen - also wegen der abgebrochenen Spiegel und
 natürlich auch wegen der ‚alleinstehenden‘ Yacht. Begleitet wird er dabei von der Kriminalschriftstellerin Doris Pan, die ihm aufs Auge gedrückt wurde. 
Sie möchte für Ihren neusten Roman recherchieren, wie 
Ermittlungen in einem idyllischen Dorf ablaufen.

Unterstützung – oder so was – bekommt er natürlich auch. 

Von Tarek weissu.

Von seiner Oma Machentut, die wirklich alles und immer machen tut oder 
auch andere machen tun lässt oder Tipps parat hat zum machen tun – 
(das tut schon uff machen beim lesen).

Von Hermann Kirchner – Oma Machentuts Freund, mit dem sie auch Rollator-Sex
 praktiziert (was immer das auch ist) und der zu allem und jedem ein passendes Zitat kennt.

Und auch der debile pfefferminzblattkauende Bürgermeister und 
Mandy Plüschke (mit dem schlimmen Cellulite-Beinen) 
sind dabei – jaja ob man will oder nicht :0)

Fazit
 Die Fälle sind wirklich nicht schlecht und nehmen gern auch mal eine Wendung
 mit der man überhaupt nicht gerechnet hat. Allerdings sollte man nicht mit
 einem ernstzunehmenden Kriminalroman rechnen – 
das hättet Ihr nun nicht erwartet nech?

Dafür aber mit einem kurzweiligen Vergnügen, das einen doch hier und 
da grinsen und sogar auflachen lässt – hat Spaß gemacht das Buch zu lesen !

Danke an Blog-Dein-Buch und an den Ullstein-Verlag für´s lesen lassen.
Hier bekommt Ihr das Buch !

Viele Grüße von der Numi 

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