Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Singleton Soul – Ein Edinburgh-Krimi

von Mara Laue erschienen im goldfinch-Verlag. 

 Inhalt
Eine schlechtgehendes Büro für Privatermittlungen, ein stressiger Spagat zwischen Observierungen und dem Unterrichten an einer Kampfsportschule, obendrein ein undurchsichtiger Ex-Söldner als Mieter - Rowan Lockharts Neustart im heimatlichen Edinburgh nach der Scheidung von ihrem japanischen Ehemann lässt sich alles andere als gut an. Da kommt ihr der Brief von Captain Finn Macrae gerade recht, in dem er sie mit der Überwachung seiner Frau beauftragt.
Doch bevor Rowan mit ihm Kontakt aufnehmen kann, ist Macrae tot: Selbstmord. Angeblich hat er militärische Geheimnisse verraten und sollte deswegen zur Rechenschaft gezogen werden. Obwohl die Beweise für seine Schuld erdrückend sind, beginnt Rowan im Auftrag seiner Schwester nachzuforschen und sticht damit in ein gefährliches Wespennest mit fatalen Folgen nicht nur für Rowan.
  
Rezension
Rowan Lockhart - aufgewachsen in Schottland - hat zusammen mit Ihrem
 japanischen Mann viele Jahre in seiner Heimat verbracht. Durch Fukishima
 und die damit verbundenen Gefahren kam es zur Trennung und Scheidung 
Nun ist sie seit einem Jahr zurück in Schottland und bemüht sich, dort wieder
heimisch zu werden - mit einer eigenen Detektei und einem Dojo, in dem
sie Schüler im Kampfsport unterrichtet.

Als sie einen Brief von Captain Macrae bekommt, mit dem Auftrag seine
Frau - wegen eines außerehelichen Verhältnisses - zu überwachen, macht sich
sich direkt an die Arbeit. Allerdings findet sie bei Ihrer Ankunft beim Captain
die Polizei vor, da er angeblich Selbstmord begangen hat....

Der leitende Ermittler ist zufällig Ihr allerbester Freund aus der Zeit,
bevor sie Ihren Mann kennenlernte. Mit ihm ging sie schon früher durch
dick und dünn und anscheinend können die beiden bei Singleton-Whiskey
und Soulmusik nahtlos wieder dort ansetzen.

Denn komisch ist es doch schon, das der Captain sich umbringt, obwohl
er grade erst Rowan beauftragt hat. Angeblich soll er Verrat an seinem
Land begangen haben, aber .... Rowan nimmt den Auftrag posthum an
und findet dabei allerlei heraus...

Fazit
Ein gut gemachter Krimi.
Man erfährt ganz nebenbei ein wenig über Schottland und 
einiges mehr über Japan und seine Kultur - interessant.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: Rowan ist schon ziemlich
perfekt: gutaussehend, selbstsicher, eine ausgebildete Kämpferin!
Da mag ich es eher etwas ... nicht ganz so dolle.
Aber das ist ja Geschmacksache ;0)

Auf jeden Fall kann man das Buch prima lesen -
kurzweilig und interessant.

Viele Grüße von der Numi

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