Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Wolkenfisch oder Theas Sehnsucht

von Lisa Weichart erschienen im Stories & Friends Verlag.


Inhalt
„Die Liebe fragt nicht, sie ist sich selbst genug, und sie verteilt sich wie der Geruch einer frischen Pizza“, meint Thea. Sie liebt ihre Zwillinge, den italienischen Laden, in dem sie halbtags arbeitet, und ihren Nachbarn Tom, der auch ihren Kindern viel bedeutet. Trotzdem glaubt Thea, sie liebe Tom mehr als er sie. Ein quälender Verdacht, der Theas Sehnsucht nach Glück und Geborgenheit neue Nahrung gibt. Die Arbeit im Laden, die Kollegen und Kunden sind eine willkommene Ablenkung. Und dann ist da noch die Musik, die Thea neu für sich entdeckt.

Rezension
 Thea liebt ihre Zwillinge und ihre Arbeit in dem italienischen Feinkostladen.
Sie liebt Tom, aber liebt er sie auch ? Er verbringt zwar die Nachmittage
mit ihr und den Kindern, aber wenn die zu Bett gehen, verschwindet er
in seine Wohnung an den PC und taucht erst wieder auf, wenn Thea schon
schlafen gegangen ist....

Thea hat Sehnsucht !
Nach Geborgenheit, nach Zärtlichkeit. Nach etwas Aufmerksamkeit, nach 
dem Gefühl gemocht zu werden - ein nettes Wort von Irgendjemanden
reicht schon aus, um sie zu den Wolken fliegen zu lassen. 

Die Arbeit im Laden gibt ihr Halt. Sie schwimmt, wie ein Fisch, durch die 
Gänge. Sie taucht - während Sie die Regale auffüllt - auf und ab 
und träumt davon nach Italien zu reisen.

Im ihrem Schrank findet sie ihre alte Mandoline.Sie beginnt wieder zu spielen,
zu singen, findet Gleichgesinnte und ein Stein kommt ins Rollen ...

Fazit
Ganz ehrlich - auf den ersten Seiten dachte ich: das Buch
bekommst du nie zu Ende gelesen. Was ist das für ein Schreibstil?
Wer liest so etwas?

Dann war ich plötzlich drin - im Buch und in der Geschichte,
die leider viel zu kurz ist.

Wie sagt Hugh Grant in Notting Hill: Surreal, aber schön !
Damit meinte er wahrscheinlich auch dieses Buch :0)

Viele Grüße von der Numi

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