Montag, 1. September 2014

Rezension: Radieschen von unten

von Lotte Minck, erschienen bei Droste.

 Erschienen: September 2013
Taschenbuch
255 Seiten
ISBN 978-3-7700-1489-7 

Inhalt
Das Leben kann ganz schön hart sein, findet Loretta Luchs. Der Job an der Sex-Hotline ist anstrengend, der Freund zu Hause erst recht. Um mal in Ruhe nachzudenken, zieht sie für ein paar Sommertage in den Schrebergarten ihrer Freundin Diana. Für Loretta ist die Kolonie »Saftiges Radieschen« das Paradies auf Erden. Selbst die ständige Präsenz von Muskelprotz Frank, der schneller redet als denkt, kann das Idyll nicht stören. Wohl aber die Tatsache, dass Parzellennachbar Uwe eines schönen Sommermorgens kopfüber in seiner Regentonne steckt – mausetot.

Rezension
Loretta hat die Nase voll! Ihr Freund Tom sitzt den ganzen Tag nur noch an
seinem PC und spielt und spielt und spielt. Als ihre Freundin Diana ihr anbietet
einfach mal ein paar Tage Urlaub in ihrem Schrebergarten - und in der Zeit
gleichzeitig ernsthafte Gedanken über ihre Zukunft - zu machen,
ist Loretta sofort dabei.

Herrlich - tolles Wetter, die Schrebergartenlaube sogar mit Dusche und
eine ganz nette Nachbarschaft - was will man mehr. Na gut, der ein oder
andere Nachbar labert vielleicht n bisken viel (ne Frank?) Aber ansonsten
herrscht doch eine recht gute Stimmung ... oder?

Selbst als ein Schrei von Lisbeth (aus dem Nachbargarten) Frank und
Loretta blitzschnell in ihren Garten rennen lässt, sieht noch alles ganz normal
aus. Na gut: Uwe - Lizbeths Mann - hängt kopfüber in der Regentonne, aber das
kann ja mal passieren, wenn man volltrunken auf einer Leiter rumklettert...

Erst als es so aussieht, als ob die Polizei und der Pathologe bald eine
Zweigstelle im Schrebergarten einrichten könnten, wird es doch merkwürdig...

Fazit
Das hier ist der erste Fall mit Loretta Luchs - ich hatte ja den Zweiten
' Einer gibt den Löffel ab' zuerst gelesen. Und auch hier finde ich, das
ich mich nun lange genug beherrscht habe!!! Okay jetzt kommt er:
mein Zalando-Schrei -AAAAAAAAAAAAAAAhhhhhhhhhhhhh !!!!

Einfach klasse das Buch. Wieder spielt er in meiner Heimat - dem Ruhrgebiet
und viiiiieeeeleicht muss sich der ein oder andere erst ein wenig an den
Dialekt - den Frank perfekt beherrscht - gewöhnen. Aber der Krimi ist 
richtig gut und er ist leicht und fluffig zu lesen und selbst die Toten 
bringen einen zum Grinsen !!!

Frank ist vielleicht ein paar Seiten lang etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenne
 dat überstanden has, dann merkse ersma wat dat für n Kumpel is - so einer 
lässt dich nich in Stich, auch wennet ma brenzlich wird ! (ne Loretta?) ;0)

Also von mir: beide Daumen und sogar die großen Zehen hoch für Loretta !

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. Ich habe "Einer gibt den Löffel ab" gekauft aber noch nicht gelesen. Nach Deinem erneuten Z-Schrei sollte ich eigentlich sofort anfangen. Aber erst mal ist "Mrs. Wilcox" dran.
    Liebe Grüße, Inge

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  2. Für Z würde ich niemals schreien. Für dieses Buch aber schon. Zumindest hat mich deine Rezi neugierig gemacht und darum schreibe ich nun diesen Kommentar. Vielleicht habe ich ja Glück. ;)

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  3. Ist das der erste Band von Lotte Mincks Loretta-Reihe?
    Liebe Grüße Katharina (Ich liebe die Maggie-Abendroth-Reihe von Minck&Minck!)

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