Freitag, 23. Juni 2017

Stiefkind

von S.K. Tremayne, erschienen bei Knaur.


Erschienen am 01.12.2016
Taschenbuch
400 Seiten
ISBN: 978-3-426-51662-1

Inhalt laut Verlag
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."

Rezension
David - der reiche, charmante, gutaussehende Witwer verändert Rachels Leben vollständig. Nun lebt sie in einem wundervollen Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall zusammen mit ihrem aufmerksamen Mann und seinem 9-jährigen Sohn Jamie.

Jamie scheint den Tod seiner Mutter noch lange nicht überwunden zu haben. Sie ertrank in einer der Zinngruben an der Küste. Immer, wenn Rachel meint ihm einen Schritt näher zu kommen, verschließt der Junge sich wieder komplett vor ihr. Anscheinend wird er von bösen Träumen gequält... er glaubt seine Mutter kehrt zurück.

Rachel macht sich Sorgen um Jamie und bemüht sich um Hilfe für den Jungen, aber... sind es wirklich nur Träume oder hat er Visionen? Kann er vielleicht tatsächlich wissen, was bald passieren wird? Und warum reagiert David so ... aggressiv auf das Thema? Starb seine erste Frau wirklich durch einen Unfall? Oder... könnte es eventuell sein, das Jamie Recht hat? Denn eine Leiche wurde nie gefunden...

Fazit
Ein armes Mädchen trifft auf einen älteren, reichen Mann und wird von ihm auf sein Schloss... äh... Herrenhaus in Cornwall gebracht. Dort sieht alles zunächst so rosig aus, doch dann entspinnt sich für die neue Hausherrin langsam aber sicher ein beängstigend Netz, bei dem sich alles in Frage stellen lässt. Ähnlich des Klassikers 'Rebecca' von Daphne du Maurier.

So schön Cornwall in anderen Romanen auch beschrieben wird und wohl auch in sämtlichen Rosamunde-Pilcher-Filmen gezeigt wird (hab mich bisher erfolgreich vor ihnen gedrückt), entsteht hier ein anderes Bild. Rauer, düsterer, einsamer ist die Umgebung. Dazu die... schon fast unheimliche Geschichte und schon hab ich Herzklopfen beim Lesen. Aber so unheimlich, dass ich das Buch hätte weglegen können, war es dann auch wieder nicht.

Wie schon im letzten Buch 'Eisige Schwestern' ist es für mich ein Psychothriller, in dem ein wenig Mystery eingewoben ist. Das Buch hat mich gut unterhalten, obwohl es zwischendurch auch gerne etwas mehr Chili hätte sein dürfen ... also knackiger und mit etwas mehr ... Schärfe zum Ende hin, wenn ihr wisst, was ich meine...

Also eine gute Unterhaltung, vielleicht ein wenig seltsam, aber so steht es geschrieben (das stand früher immer unter den Gruselgeschichten-Comics ;0)

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 17. Juni 2017

Rezension: Canterbury Blues

von Gitta Edelmann, erschienen bei Dryas.


Erschienen im Oktober 2016
Taschenbuch
248 Seiten
ISBN: 978-3-940258-64-9

Beschreibung laut VerlagDie Liebesroman-Autorin und Hobby-Detektivin Ella Martin ist zurück in Canterbury. Und will sich nicht wieder in die Aufklärung eines Verbrechens einmischen – ehrlich nicht. Es gibt ja auch weit und breit keine Leiche.

Allerdings stößt sie bei der Recherche einer alten Liebestragödie auf dem Landsitz Feniston Park auf Ungereimtheiten. Amelia und Felix starben vor über siebzig Jahren, aber ist ihr Schicksal wirklich nur Geschichte? Und diese Umweltstiftung im Westflügel – geht da alles mit rechten Dingen zu? Vielleicht sollte sie Detective Inspector Alex Drake nicht nur privat treffen …

Rezension
Eine tragische Liebestragödie ereignete sich vor langer Zeit auf dem Landsitz Feniston Park. Wenn das mal nicht ein passender Hintergrund für einen neuen Liebesroman derdeutschen Autorin Ella Martin sein könnte. Und es klappt – auf Nachfrage wird Ella eingeladen ein paar Tage vor Ort zu Recherchezwecken zu verbringen.

Zwar wird sie während ihres Aufenthaltes kaum Zeit für ihren Vater und ihre Freunde in Canterbury haben, aber doch freut sich Ella auf ihre neue Aufgabe. Und dieses Mal hat sie sich fest vorgenommen über keine Leichen zu stolpern und schon gar nicht über Mordopfer. Nein, dieses Mal wird recherchiert im Namen der Liebe!

Das klappt auch ganz gut… naja zumindest so lange, bis die ersten Ungereimtheiten in der alten Geschichte der Liebenden auftauchen und auch im Jetzt gibt es überaus merkwürdige Dinge … verschlossene Räume… verlassene Keller… und... plötzlich ist Ella mittendrin…

Fazit
Das dritte Mal mit Ella unterwegs und es hat mir wieder gefallen.

Gitta Edelmann hat auch dieses Mal so einen richtig englischen Cosy-Krimi abgeliefert – das englische Wort cosy‘ bedeutet behaglich, gemütlich, kuschelig. Und so stelle ich mir einen Krimi dieser Art vor, gelesen auf der Couch, kuschelig eingemummelt, eine Tasse Tee in Reichweite (schließlich befinden wir uns auf einem englischen Landsitz) und dazu ein Teller Kekse, die man je nach Spannungsgrad ziemlich schnell wegfuttert.

Trotz der diesmal übersichtlich Personenanzahl, ist es weder einfach auf das Motiv… oder die Motive… auf den, der, die, das Täter und/oder auf den Gesamtzusammenhang zu kommen, falls es denn einen gibt – hihi – nein, verraten wird nix.

Mir gefällt die Ella-Martin-Reihe. Die kurzen Kapitel laden zum mal-eben-schnell-weg-lesen ein. Die Geschichte ist gut durchdacht und spannend geschrieben – im Ganzen ein kurzweiliges Lesevergnügen!

Reihenfolge
Canterbury Requiem
Canterbury Serenade
Canterbury Blues

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 13. Juni 2017

Rezension: Mordskuss

von Ulrike Busch, erschienen bei Klarant.

Erschienen im Mai 2017
Taschenbuch
200 Seiten
ISBN 978-3955736279 





Inhalt laut Verlag
Das beschauliche friesische Dorf Pilsum wird von einem brutalen Mord erschüttert. Neben dem Leuchtturm wird eine attraktive junge Frau gefunden, mit einem Gürtel bestialisch erdrosselt. Auf der Stirn der Toten prangt ein dunkelroter, sinnlich wirkender Kussmund. Was hat dieses Zeichen zu bedeuten? Tammo Anders und Fenna Stern von der Kripo Greetsiel nehmen die Ermittlungen auf. Das Mordopfer Silvia Lüders war Gast des Hotels Friesenliebe. In dem Haus treffen sich Partnersuchende aus Ostfriesland, doch anstatt Flirts und Liebe finden die Kommissare Eifersucht vor und Hass … Ist einer der Gäste der Friesenliebe der Täter? Treibt ein Serienmörder sein Unwesen in Ostfriesland? Die Kommissare ermitteln in alle Richtungen, als der Täter erneut zuschlägt…
Rezension
Zuviel Kaffee am Morgen bringt Kummer und Sorgen… naja zumindest stolpert eine Pilsumer Urlauberin bei einem kurzen …Pipistopp an einer ruhigen Ecke des Leuchtturms über eine tote Frau, die keines natürlichen Todes starb. Also ein neuer Fall für Tammo Anders und Fenna Stern von der Kripo Greetsiel.
Schnell finden die Beiden heraus, dass die junge Frau Gast in der ‚Friesenliebe‘ war. Dieses Hotel dient als Treffpunkt für Menschen auf der Suche nach ihrem Traumpartner – man lernt sich virtuell kennen und hat dann dort während eines Urlaubs die Möglichkeit sich kennen… und eventuell auch lieben zu lernen.
Doch ganz so romantisch harmonisch geht es dort gar nicht zu. Im Gegenteil – Eifersucht, Rivalität, Neid, Zank und Streit sind an der Tagesordnung. Musste die junge Frau deshalb sterben? Ist der Täter einer der anderen Gäste? Oder liegt das Motiv ganz woanders?

Tammo und Fenna machen sich an die Arbeit…

Fazit
Der erste Fall dieses neuen Ermittlungsteam aus der Feder von Ulrike Busch hatte mir richtig gut gefallen und ganz ehrlich? Der Zweite schließt sich da nahtlos an – klasse!
Die Ausdrucksweise,… die Wortwahl… einfach die komplette Art und Weise Worte auf Papier zu bringen gefällt mir hier sehr, sehr gut. Das sind einfach diese Bücher, die man nur ganz schlecht aus der Hand legen kann – Ihr wisst, was ich damit meine. Das Team Tammo/Fenna, das einem im ersten Teil ja schon ans Herz gewachsen ist, punktet weiter. Die Beiden sind unterschiedlich in ihrem Wesen und ergänzen sich dadurch richtig gut und das nicht nur bei der Arbeit … nein…. Ich könnte mir vorstellen, dass es da demnächst… eventuell auch im privaten Bereich… vielleicht… mal abwarten… Die Mischung zwischen Privat- und Dienstleben ist auch im zweiten Band tadellos gelungen. Die Geschichte ist gut durchdacht und regt zum miträtseln an – obwohl ich mal wieder einen falschen Verdacht hatte. Naja… aber ich bin ja beruhigender Weise nur Leser und kein Ermittler ;0) Meine Empfehlung für die Reihe habt Ihr auf jeden Fall und ich muss sagen, dass ich mittlerweile nach dem nun insgesamt fünften Buch von Frau Busch mal so richtig Lust hätte auf Tee mit Kluntjes und Sahne!
Reihenfolge

1.Tod am Deich
2. Mordskuss

Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 7. Juni 2017

Rezension: Bones

Die Knochenjägerin - Staffel 11


Erschienen am 24.05.2017
FSK: ab 16
Laufzeit: 970 Minuten
Bildformat: 1,78:1, 16:9
Ton: Deutsch, Englisch 5.1 Dolby Digital
Anzahl Discs: 6

Inhalt 
Nach dem Ende der zehnten Staffel und dem damit verbundenen Abschied von Brennan und Booth aus dem Jeffersonian Institute, erfolgt ein kleiner Zeitsprung zu Beginn von Staffel 11. Sechs Monate nach ihrem Ausstieg hat Temperance ihr zweites Kind bekommen und Seeley kümmert sich nun um die Ausbildung von FBI-Rekruten. Ihr neues Leben wird jedoch durcheinander geworfen, als bei einer verbrannten Leiche die Waffe von Booth gefunden wird. Da dieser zum Zeitpunkt der Entdeckung verschwunden ist, kommt der Verdacht auf, dass es sich bei dem Toten um ihn handelt. Brennan wird daraufhin wieder als Ermittlerin tätig und macht eine tragische Entdeckung, die auf den gesamten Verlauf der Staffel Auswirkungen haben wird.


Rezension
Eigentlich wollten sowohl Angela (Computerfachfrau und Künstlerin) und Hodgin (Geologe, Mineraloge… der Käfermann, der sich mit jedem Dreck auskennt und unangefochtener König des Labors) als auch Booth (FBI Specialagent) und Bones (DIE Anthropologin schlechthin!!!) neue Wege beschreiten, aber manchmal gibt es Umstände… die einen praktisch dazu zwingen… alte Pfade neu zu beschreiten… von daher landen doch wieder alle – wenigstens vorrübergehend – im Jeffersonian Institut. 


Und das ist auch gut so, denn es gibt genügend Leichen – ja in sämtlich möglichen Aggregatzuständen …schluck… bei denen sich herausstellt, dass sie ermordet wurden und deren Mörder es zu finden gilt und wer wäre da besser geeignet, als dieses Team?!

Fazit
Vorab erst einmal: uuuuaaaaaaaaaaaa was für eine Staffel – Hammer, Hammer, Hammer – ich bin absolut begeistert, obwohl …. also der Cliffhanger …. ich kann Euch sagen…. der war dieses Mal so etwas von… also…. uff… das nenn ich mal wirklich einen Cliffhanger… da hängt man nun ganz schön in der Luft bis zur 12ten und letzten Staffel! 


Zwei Sachen gefielen mir bei dieser elften Staffel richtig, richtig gut. Zum einen, bekommt das Bones-Team Besuch von … zwei Protagonisten… einer anderen Serie, die… ich mir auch ansehen… das führte bei mir zu einer kompletten Dauergrinsfolge. So finde ich klasse!

Die andere Geschichte hat etwas mit dem Cliffhanger zu tun… mmm…. nee, da kann bzw. da will ich überhaupt und gar nichts zu verraten. Mich hat es auf jeden Fall aus den Socken gehauen (sprichwörtlich natürlich) und nun hoffe ich, dass … mein… erster Gedanke dazu nicht dem entspricht, was demnächst folgt!

Nein – ich spoiler nicht, aber lasst Euch gesagt sein: Ich finde die Bones-Serie klasse. Vielleicht ist die eine oder andere Folge nicht ganz so mein Geschmack, aber das dürfte bei nun mittlerweile über 230 Stück verständlich sein. Und ja ich gebe ganz offen zu, dass ich in den ersten Minuten des jeweiligen Teils nicht so genau hinsehe, weil … es ist teilweise… schon recht… unappetitlich *hüstel* - ab 16 ist hier durchaus angebracht! 



Ich kann Euch die Serie nur empfehlen, wenn Ihr nicht ganz, ganz, ganz zart besaitet seid. Es lohnt sich auf jeden Fall und ich bin mega-gespannt auf die nächste Staffel – auch wenn es die Letzte ist - nach über 10 Jahren… schluck… aber irgendwann muss es wohl mal sein… seufz.

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 4. Juni 2017

Rezension: Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg

von Florian Herb, erschienen bei Ullstein.



Erschienen am 10.07.2015
Taschenbuch, Broschur
256 Seiten
ISBN 13 9783548286969

Beschreibung laut Verlag
Eigentlich sieht die ältere Dame ganz normal aus, die morgens in Alvaros Taxi steigt. Auch dass sie sich erst zum Hauptbahnhof und dann doch zum Flughafen fahren lässt, macht ihn nicht stutzig. Aber warum lässt sie ihren geblümten Rollkoffer nicht los? Bevor Alvaro sich versieht, ist er mit Klara Lüdtke und einer Million in bar auf dem Weg von Berlin nach Andalusien — verfolgt von Klaras Verwandtschaft und von Alvaros Chef, der sein Taxi zurück will ...

Rezension
Alvaro wacht in der Nacht schweißgebadet auf und fragt sich, was er aus seinem Leben gemacht hat. Vor acht Jahren verließ er sein Heimatdorf in Andalusien um in die groooosse weite Welt zu ziehen und gelandet ist er in Berlin Kreuzberg und fährt Taxi. Kann das schon alles gewesen sein? War seine Entscheidung richtig? Und warum vermisst er auf einmal seine Heimat so wahnsinnig?

Da hilft es auch nicht, dass sein Chef ihm an diesem Tag seine neuste Errungenschaft anvertraut: einen 69er Chevrolet Camaro – ein richtiger Hingucker-Ami-Schlitten. Ausgerechnet heute…

Doch dann ändert sich plötzlich alles… denn auf einmal klopft eine ältere Dame an seine Beifahrerscheibe und bittet ihn sie zum Bahnhof zu fahren… anschließend zum Flughafen… und dann nach Paris…

Damit beginnt für die beiden – Alvaro und Klara, die ältere Damen – eine Reise ins … Ungewisse, … ins Leben…, zu sich selbst!

Fazit
Titel und Cover schienen mir zu sagen, dass es sich bei diesem Buch um eine witzige Sommerkomödie handelt, aber nee…. es ist eher ein humorig, fein- und tiefsinniger Roadtrip mit integrierten Lebensweisheiten von liebenswerten Protagonisten, eingebunden in eine wundervolle Umgebung. Kann man das so sagen? Jo, das trifft es glaub ich ganz gut.

Die Geschichte nimmt einen von der ersten Seite an mit und spätestens bei Alvaros Vermieterin - Kerstin, 2 m groß mit Vollbart, die Alvaro unter ihre Fittiche genommen hat, ist man eingebunden. Die Reise mit Klara, der unglücklichen Hausfrau und Mutter, nimmt den Leser mit an wunderschöne Orte und lässt einen mit den Protagonisten bangen, hoffen, träumen, wachsen und natürlich auch schmunzeln und das nicht zu knapp.

Tja erstaunlicherweise muss es also gar nicht immer ein Krimi sein – nein, auch ein Roman bietet durchaus vergnügliche Lesestunden. Ich gebe also zu: mir hat das Buch gut gefallen! :0)

Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension: Paper Prince

Das Verlangen
von Erin Watt, erschienen bei Piper.


Erschienen am 3. April 2017
Klappenbroschur
368 Seiten
ISBN: 978-3-492-060721-1
 

   
Beschreibung laut Verlag
Diese Royals werden dich ruinieren ...

Seit Ella Harper in die Villa der Royals gezogen ist, steht das Leben dort auf dem Kopf. Durch ihre aufrichtige, liebenswerte Art hat sie so manches Herz erobert – vor allem das von Reed. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter kann der attraktivste der Royal-Söhne echte Gefühle zulassen. Doch wie groß seine Liebe ist, merkt er erst, als es zu spät ist: Nach einem Streit verschwindet Ella spurlos. Und er trägt die Schuld daran. Seine Brüder hassen ihn dafür, doch er hasst sich selbst am meisten. Wird er Ella finden? Und wenn ja, wird er ihr Herz zurückerobern können?

Rezension
Durch das .... schockierende... Erlebnis... am Ende des ersten Bandes, ist Ella so aufgewühlt, dass sie die Royals Hals über Kopf verlässt. Für Reed beginnt damit eine grauenhaft Zeit, denn schließlich war er es, der…

Aus der Not heraus schließt Reed daher eine Vereinbarung mit jemandem, der es nur zu gut meint – mit sich selbst. Aber ob Reed damit die richtige Entscheidung getroffen hat … sowohl für sich… als auch für seine Familie… und für Ella?

Fazit
Dieses ist der zweite Teil der Trilogie vom Autorinnenduo Elle Kennedy und  Jen Frederick und die Cinderella-Story geht weiter!

Während der erste Teil komplett von Ella erzählt wurde, kommt hier auch Reed zu Wort. Und ja – es gibt Unterschiede in der Gedankenwelt von Jungen und Mädchen – bzw. zwischen Männchen und Weibchen. Manchmal war ich irritiert, weil ich dachte bei Ella zu sein, aber die Gedanken dazu so gar nicht passten. Aber nach einem Blick auf die Kapitelüberschrift war dann klar, dass ich nur gerade mental im ‚falschen Film‘ war :0)

Der Schreibstil der Autorinnen macht einfach Freude, man fliegt praktisch durch die Seiten. Die Geschichte von dem armen Mädchen, das schwere Zeiten hinter sich hat, und dann plötzlich und unerwartet zu den Schönen und Reichen kommt, die aber deshalb kaum weniger Probleme mit sich herum tragen – das passt irgendwie immer.

So lese ich zumindest Seite um Seite mit einem mehr oder weniger breiten Grinsen im Gesicht und erfreue mich einfach an dem Buch. Ja natürlich denke ich mir hier und da meinen Teil … so von wegen Prioritäten setzen mit 17, Leute mit Geld und ihren Problemen (nein, dabei geht es nicht darum genug zu essen für Alle auf den Tisch zu bringen) usw.

Aber mal ehrlich: in einem Buch muss es ja nicht immer um den Ernst des Lebens gehen, um die notwendige Sozialkritik und Beseitigung der Arbeitslosenproblematik im Zusammenspiel der Bruttosozialproduktentwicklung bei Südwestwind oder?

Mein Fazit lautet also: bisher haben mir die ersten beiden Bände der Trilogie leicht verfliegende Lesestunden bereitet – ja, bei den… New-Adult-Szenen auch weiterhin mit roten Öhrchen *hüstel*- und ich hoffe mal, das es im dritten Buch so weiter geht!


Reihenfolge
Paper Princess – Die Versuchung
Paper Prince – Das Verlangen
Paper Palace – Die Verführung
 


Viele Grüße von der Numi

Samstag, 6. Mai 2017

Rezension: The Mentalist

Staffel 1 - 7 oder halt direkt die komplette Serie :0)

 
FSK: ab 12/ ab 16
Laufzeit: über 100 Std. 
Anzahl Discs: 34

Rezension
In seinem früheren Leben war Patrick Jane kein sympathischer Mensch. Als angebliches Medium belog und betrog er seine Kundschaft nach allen Regeln der Kunst und erleichterte sie dabei um sehr viel Geld. Doch dann beging er eines Tages einen folgenschweren Fehler. 

Während einer Fernsehsendung erzählt er überheblich, dass er auch die Polizei mit seinen hellseherischen Fähigkeiten unterstützt  - ganz aktuell bei der Suche nach dem als ‚Red John‘ bekanntem Serienmörder, den er selbst eher für eine jämmerliche, schwache Gestalt hält.

Erst als ihn spätabends bei seiner Heimkehr der blutige Smiley, den Red John an seinen Tatorten zu hinterlassen pflegt, begrüßt, weiß er, dass er einen Fehler gemacht hat. Einen Fehler, den seine Frau und sein kleine Tochter mit dem Leben bezahlen mussten.

Fünf Jahre später – Jane arbeitet als Berater beim California Bureau of Investigation (CBI) und unterstützt dort Special Agent Teresa Lisbon und ihr Team bei ihren Ermittlungen – und das mit einem einzigen Ziel: Red John zu finden und ihn zu töten.

Lisbon ist sich darüber im Klaren und obwohl sie sich sicher ist, das Jane, sollte es eines Tage soweit kommen, sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzten wird, behält sie ihn im Auge. Denn Jane löst Fälle -  dank seiner hervorragenden Beobachtungsgabe und seiner Menschenkenntnis bleibt ihm kaum etwas verborgen. Und so sind auch die cleversten Täter nicht vor Janes Scharfsinn sicher.


Fazit
Ganz ehrlich? The Menthalist gehört zu den Serien, die einem alles bieten. Ja, die Verbrechen sind zum Teil schon recht brutal, die Täter durchaus clever und bösartig, die einzelnen Fälle sind spannend gemacht und doch kommt der Humor und das menschliche Miteinander nicht zu kurz.

Das Team um Teresa Lisbon (Robin Tunney), das aus Grace von Pelt (Amanda Righetti), Wayne Rigsby (Owain Yeoman) und Kimball Cho (Tim Kang) besteht, wächst einem schon nach einigen Folgen ans Herz. Wobei Cho hier ganz klar mein absoluter Favorit ist – der Mann ist so etwas von… cool – ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll – ich bin mir sicher, dass man bei Körperkontakt an ihm festfrieren würde – zum wegschreien :0)


Patrick (Simon Baker) dagegen… den könnte man ab und zu mal … übers Knie legen oder vielleicht schütteln oder dezent in den Popex treten, aber halt nur manchmal. Meist ist es einfach nur interessant, erhellend, faszinierend seinen Methoden zu folgen und sich zu wundern, wie Menschen manipuliert werden.


Mitzuerleben, wie das Team zusammenwächst, den einzelnen Fällen zu folgen, immer wieder einmal auf Red John zu stoßen, zu sehen, wie sich alles entwickelt, wobei Red John zwar den Anfang macht, aber nicht das Ende bestimmt , mit dem Team durch dick und dünn zu gehen und das von der ersten Folge der ersten Staffel bis zu allerletzten Folge der letzten Staffel – die wirklich ein perfekt rundes Ende bietet – so macht eine Serie wirklich, wirklich Spaß!

Meine Empfehlung habt ihr zu 100% - und ja in meiner Sammlung hat die Serie einen festen Platz!

Viele Grüße von der Numi