Samstag, 6. Mai 2017

Rezension: The Mentalist

Staffel 1 - 7 oder halt direkt die komplette Serie :0)

 
FSK: ab 12/ ab 16
Laufzeit: über 100 Std. 
Anzahl Discs: 34

Rezension
In seinem früheren Leben war Patrick Jane kein sympathischer Mensch. Als angebliches Medium belog und betrog er seine Kundschaft nach allen Regeln der Kunst und erleichterte sie dabei um sehr viel Geld. Doch dann beging er eines Tages einen folgenschweren Fehler. 

Während einer Fernsehsendung erzählt er überheblich, dass er auch die Polizei mit seinen hellseherischen Fähigkeiten unterstützt  - ganz aktuell bei der Suche nach dem als ‚Red John‘ bekanntem Serienmörder, den er selbst eher für eine jämmerliche, schwache Gestalt hält.

Erst als ihn spätabends bei seiner Heimkehr der blutige Smiley, den Red John an seinen Tatorten zu hinterlassen pflegt, begrüßt, weiß er, dass er einen Fehler gemacht hat. Einen Fehler, den seine Frau und sein kleine Tochter mit dem Leben bezahlen mussten.

Fünf Jahre später – Jane arbeitet als Berater beim California Bureau of Investigation (CBI) und unterstützt dort Special Agent Teresa Lisbon und ihr Team bei ihren Ermittlungen – und das mit einem einzigen Ziel: Red John zu finden und ihn zu töten.

Lisbon ist sich darüber im Klaren und obwohl sie sich sicher ist, das Jane, sollte es eines Tage soweit kommen, sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzten wird, behält sie ihn im Auge. Denn Jane löst Fälle -  dank seiner hervorragenden Beobachtungsgabe und seiner Menschenkenntnis bleibt ihm kaum etwas verborgen. Und so sind auch die cleversten Täter nicht vor Janes Scharfsinn sicher.


Fazit
Ganz ehrlich? The Menthalist gehört zu den Serien, die einem alles bieten. Ja, die Verbrechen sind zum Teil schon recht brutal, die Täter durchaus clever und bösartig, die einzelnen Fälle sind spannend gemacht und doch kommt der Humor und das menschliche Miteinander nicht zu kurz.

Das Team um Teresa Lisbon (Robin Tunney), das aus Grace von Pelt (Amanda Righetti), Wayne Rigsby (Owain Yeoman) und Kimball Cho (Tim Kang) besteht, wächst einem schon nach einigen Folgen ans Herz. Wobei Cho hier ganz klar mein absoluter Favorit ist – der Mann ist so etwas von… cool – ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll – ich bin mir sicher, dass man bei Körperkontakt an ihm festfrieren würde – zum wegschreien :0)


Patrick (Simon Baker) dagegen… den könnte man ab und zu mal … übers Knie legen oder vielleicht schütteln oder dezent in den Popex treten, aber halt nur manchmal. Meist ist es einfach nur interessant, erhellend, faszinierend seinen Methoden zu folgen und sich zu wundern, wie Menschen manipuliert werden.


Mitzuerleben, wie das Team zusammenwächst, den einzelnen Fällen zu folgen, immer wieder einmal auf Red John zu stoßen, zu sehen, wie sich alles entwickelt, wobei Red John zwar den Anfang macht, aber nicht das Ende bestimmt , mit dem Team durch dick und dünn zu gehen und das von der ersten Folge der ersten Staffel bis zu allerletzten Folge der letzten Staffel – die wirklich ein perfekt rundes Ende bietet – so macht eine Serie wirklich, wirklich Spaß!

Meine Empfehlung habt ihr zu 100% - und ja in meiner Sammlung hat die Serie einen festen Platz!

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Da hast du wirklich recht, ich liiiiiiiebe Simon Baker *schmelz* und die Serie ist echt von Anfang bis Ende gut, was ja recht selten ist. Leider habe ich noch keine Nachfolgeserie gefunden, Castle hab ich schon durch und sonst ist nichts vergleichbar, oder hab ich es nur noch nicht entdeckt und du gibst mir einen Tipp? ;D

    Glg
    Claudia

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