Samstag, 1. Juli 2017

Rezension: iZombie

Staffel 2


Erscheinungsjahr: 2017
Warner Home Video
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: ca. 772 Min.
Bildformat: 16x9 anamorph (1,77:1)
Sprache: Deutsch, Französisch Dolby Digital 2.0 , Englisch
Dolby Digital 5.1
Anzahl Discs:4

Synopsis
In Staffel zwei muss Livs Ex-Verlobter und Geliebter Major die jüngsten Ereignisse und das Wissen, dass Liv ein Zombie ist, verarbeiten. Blaine, jetzt menschlich, kämpft um den Erhalt seiner Zombiewelt; Clive sucht Blaine und vermutet Majors Beteiligung am Meat-Cute-Massaker; Ravi ist auf der Suche nach dem verdorbenen Utopium.  

Rezension
Das Leben... bzw das Untotsein eines Zombies ist auch nicht wirklich einfach. So hat Livs (Rose McIver) Familie z.B. überhaupt kein Verständnis dafür, dass sie ihrem Bruder kein Blut spenden will - mmm...warum wohl nicht ?!


Kompliziert ist auch weiterhin ihre ... eher on/off Beziehung mit Major (Robert Buckley) und der Frage, was passiert eigentlich, wenn ein Zombie Sex mit einem Menschen hat... kann es da zu irgendwelchen Übertragungen von... was auch immer kommen?

Livs Chef und Freund Dr. Ravi Chakrabati (Rahul Kohli) ist also nicht nur weiterhin auf der Suche nach einem Heilmittel, nein, er kümmert sich auch um das... ja... gewünschte eventuelle Liebesleben seiner Freunde.


Gut das Liv wenigstens weiterhin Detective Clive Babineaux (Malcolm Goodwin) bei seinen Ermittlungen helfen kann. Denn schließlich bekommt sie nach dem ... Genuss einer lecker zubereiteten Hirnmahlzeit (also mit Hirn des entsprechenden Opfers) Visionen über deren Vergangenheit. Und das hilft auf der Suche nach dem Täter natürlich ungemein weiter. Blöd nur wenn es um eine enthauptete Leiche geht, deren Kopf samt Hirn nicht aufzufinden ist... ;0)

Blain (David Anders) hingegen kämpft mit ganz anderen Schwierigkeiten. Das Leben...bzw. der Tot... oder einfach das Dasein hat wohl immer seine Tücken...


Fazit
Natürlich sind Zombies fies, ekelig und grausam; ganz gewiss ist das Verspeisen von Gehirn ein no-go, ohne Zweifel sind lebende Untote innerhalb der menschlichen Zivilisation undenkbar, aber... man, was hab ich gelacht :0)

Ganz ehrlich: die Idee der Serie ist absolut ...erfrischend anders.

Zum einen ist da die Hauptstory - also es gibt Zombies und die Suche nach einem Heilmittel steht im Vordergrund... auf der anderen Seite natürlich die Bösen mit dem Wunsch zur Gewinnmaximierung, z. B. bei der Vermarktung von ... frei zur Verfügung stehenden Gehirnen. Also mal ehrlich: spätestens beim Bestatter braucht das ja dann nun wirklich keiner mehr... und wenn man dann da was entnimmt.... also vor der Beerdigung... und das Ganze gourmetmässig anrichtet und zu exquisiten Preisen an entsprechend gut betuchte Zombies verkauft... ich mein, dann brauchen die ja auch nicht selber los ... so ein besonderer Lieferservice... hat doch was...nech?!)

Zum anderen sind da die jeweiligen Todes- bzw. Mordfälle und deren Aufklärung, die aber auch oft einen Verbindungsfaden zur Hauptstory knüpfen.

Dazu die schauspielerische Leistung, bei der besonders Rose McIver brilliert. Dadurch, dass sie nach jeder Mahlzeit auch das Verhalten und die Charakterzüge des Verblichenen übernimmt, spielt sie eigentlich in jeder Folge eine andere Rolle - klasse gemacht!

Der eiiiigentliche Antagonist der Serie David Anders ist mir in der zweiten Staffel schon fast richtig ans Herz gewachsen ... obwohl bei einer Zombie-Serie sollte man sich da vielleicht besser anders ausdrücken - also er ist mir fast sympathisch geworden - und seine Sprüche sind teilweise genial :0)

Allerdings findet am Ende der zweiten Staffel ein solcher Plot twist statt, das mir schon ein wenig die Öhrchen gewackelt haben. Ganz ehrlich: damit hab ich nicht gerechnet. Von daher bin ich wirklich gespannt, wie es in der dritten Staffel weitergeht!

Also wer es witzig - spritzig mag (ja hier sieht man auch schon mal Blut fliegen), dem kann ich diese Serie nur empfehlen. Mir (Weichei) macht sie wirklich Spaß!

Viele Grüße von der Numi

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