Dienstag, 25. Juli 2017

Rezension: Tod auf Juist

von Ulrike Busch, erschienen im Klarant Verlag.



Erschienen am 14.07.2017
Ebook
99 Seiten
ISBN 9783955736507

Beschreibung laut Verlag
Ein rätselhafter Todesfall hält die ostfriesische Insel Juist in Atem. Zwei junge Frauen werden leblos aufgefunden, friedlich ruhend im Strandkorb! Die beiden Freundinnen waren Gäste im Haus der Inneren Mitte, dem berühmten spirituellen Zentrum der Insel. Hat ihr Therapeut Jannes Aldag die Selbstmord-Absichten der jungen Frauen nicht erkannt? Zur selben Zeit weilt auch die ostfriesische Journalistin Kaya Witt auf Juist. Sie mag an die Freitod-Theorie nicht so richtig glauben und spürt der Sache nach. Schnell wird deutlich: Unter den Therapeuten des spirituellen Zentrums herrscht alles andere als Harmonie. Und welche Rolle spielt der halbseidene Finanzjongleur Jendrik Holthusen? Er hat große Pläne auf der Nordseeinsel, und der Tod der beiden Frauen spielt ihm perfekt in die Karten…

Rezension
Kaya - Journalistin ihres Zeichens - ist auf dem Weg nach Juist. Zusammen mit Tante Leenke und Freundin Inka wollen die 3 eine Woche entspannen - Tante Leenke mit Spaziergängen und die beiden jungen Frauen mit einigen spirituellen Kursen im 'Haus der Inneren Mitte'

Doch schon auf dem Weg zur Insel ändern sich die Vorzeichen, denn ausgerechnet auf Juist werden zwei Leichen in einem Strandkorb gefunden. Selbstmord? Mord? Hat der Tod der Beiden etwas mit dem 'Haus der Inneren Mitte' zu tun? Schließlich waren die Toten dort auch in Behandlung.

Kayas Neugierde ist geweckt. Was steckt hinter der ganzen Geschichte? Wer ist darin verwickelt? Oder ist es eventuell doch alles anders als gedacht?

Fazit
Das ich die Bücher von Frau Busch mag, brauche ich doch bestimmt nicht mehr erwähnen, oder? Dieses ist mittlerweile das sechste Buch, das ich von ihr gelesen habe - das zweite aus der Reihe um Kaya Witt. Die Schreibe gefällt mir einfach. Fluffig, leicht zu lesen, sympathische Protagonisten, durchdachte Geschichten, die spannend erzählt werden - wobei der zweite Teil mir sogar besser gefallen hat als der Erste.

Und doch möchte ich jetzt an dieser Stelle mal auf hohem Niveau meckern: Ein Krimi auf knapp 100 Seiten ist machbar, aber was wird aus uns armen Lesern? Das hat man doch dann soooooo was von schnell weg gelesen. Und plötzlich muss man wieder auf ein nächstes Buch warten. Das ist doch nicht gerecht oder?

Der einzige Trost, der mir bleibt? Das jeweils neue Buch aus der Anders/Stern- und der Kripo Wattenmeer-Reihe wartet schon darauf gelesen zu werden. Von daher bin ich beruhigt und mecker auch nur ganz leise ;0)

Meine Empfehlung habt Ihr auf jeden Fall wieder!

Reihenfolge
1. Der blaue Stern
2. Tod auf Juist

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. Hallöchen Numi,

    vielen Dank für deine Rezension.
    Ich habe von der Autorin bisher noch nichts gelesen. Das Buch scheint ja aber sehr gut zu sein, auch wenn es von der Seitenzahl her sehr kurz ist.

    Ich bleibe mal direkt als Followerin hier, vielleichst hast du auch Lust bei mir vorbei zu schauen?

    Liebe Grüße
    Charleen

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  2. Hallo Numi,

    die Rezi liest sich toll, danke! Ich finde Ulrike Busch auch super und lese ihre Bücher sehr gern. Ein Krimi von ihr ist gerade zu mir unterwegs. Ich lass mich mal überraschen, was noch kommt. Mordsleben war mein letzter Krimi von ihr. Hier ist die Rezi: http://sommerlese.blogspot.de/2017/07/mordsleben-ostfrieslandkrimi-ulrike.html


    Machst du eigentlich beim Top Ten Thursday mit? Schau doch mal bei meinem Beitrag rein, vielleicht ist das etwas für dich.
    Mein TTT

    Ich wünsche eine schöne Restwoche und schicke dir liebe Grüße,
    Barbara!
    PS: Ach, und mein Gewinnspiel läuft noch bis Morgen. :-)

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