Mittwoch, 23. August 2017

Rezension: Kommissar W.

Auf Flanderns Feldern


Erschienen am 24.02.2017
Polyband
FSK: 16
Laufzeit: ca. 132 Min. (3 x 44 Min.)
Bildformat: 16x9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch, Niederländisch:
Dolby Digital 2.0
Ländercode: 2
Anzahl Discs:1

Synopsis 
Der pensionierte Kommissar Witse (Hubert Damen) wird von seiner Schwester Maggie aufgesucht. Maggies Tochter Rosie wurde ermordet, und sie bittet Witse um Hilfe, da in ihren Augen die örtliche Polizei zu wenig unternimmt, den Fall aufzuklären. Schon bald findet Witse heraus, dass es sich um eine ganze Mordserie handelt und die Polizei deshalb nichts an die Presse heraus gibt, weil am Leichenfundort, einem englischen Soldatenfriedhof, in Kürze ein hundertjähriger Gedenktag stattfinden soll. Selbst die britische Königin wird hierzu erwartet! Das hält Witse jedoch nicht davon ab, weiter auf eigene Faust zu ermitteln ...

Rezension
Ex-Kommissar Witse (Hubert Damen) kann es gar nicht glauben. Nachdem sie jahrelang keinen Kontakt zueinander hatten, steht plötzlich seine Schwester Maggie (Hilde Van Haesendonck) vor seiner Tür mit einer Bitte. Ihre Tochter Rosie, die sie zur Adoption frei gegeben hatte und die sie eigentlich selber gar nicht kannte, wurde ermordet und die örtliche Polizei scheint an der Lösung des Falles kein besonderes Interesse zu haben. Also bittet Maggie ihren Bruder um Hilfe - er soll den Mörder ihrer Tochter finden.

Nach kurzer Überlegung macht sich Witse an die Arbeit und schon bald findet er heraus, dass seine Nichte das Opfer eines grausamen Serientäters wurde. Und auch wenn die örtliche Polizei wenig begeistert von Witses Treiben ist, heftet der sich - wie ein Bluthund - an die Fersen des Täters...

Fazit
Düster, stimmungsvoll, atmosphärisch... ein grausamer Täter, ein Ermittler der in den Sog der Dunkelheit gerät.


Das ist das Erste, was mir zu dieser Kurzserie durch den Kopf geht. Von den Grausamkeiten sieht man - zu meinem Glück - nicht allzu viel - das meiste spielt sich im Kopf des Zuschauers ab - buuaaaaa.


Die Schauspieler waren mir bisher alle unbekannt - wobei mir hier niemand speziell ins Auge gefallen ist - durchweg spielen alle Darsteller glaubhaft ihre Rolle, wobei Hubert Damen als Kommissar Witse das Abgleiten in das Verbrechen schon fast... überzieht.


Dadurch, dass man schon relativ früh das Gesicht der/die/das Täter sieht, geht ein wenig von der Spannung verloren und doch bleibt die Aufklärung des Falles weiterhin interessant. Das Ende hingegen hat mich überrascht - nichts Weltbewegendes, aber doch ... irritierend berührend....

Mich hat die Miniserie gut unterhalten. Ob sie in eine Sammlung aufgenommen werden muss?.... Nicht unbedingt... zumindest nicht in meine. Aber einmal anschauen ist keine Zeitverschwendung ;0)

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Hej Numi,
    für Krimis bin ich immer zu haben, besonders die skandinavischen haben es mir angetan! die reihe hier hört sich gut an, beim tatort weiss man ja auch meist früh, wer es war :0) besser als das miese fernsehprogramm....:0)ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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